Kinesiologie Sport

Kinesiologie im Sport und Sport-Kinesiologie

Die Kinesiologie im Sport – Touch for Health, Three in One Concept und Brain Gym

Die Kinesiologie findet im Sport seit Ende der 1970er vermehrt Anwendung. Ein Zweig der Kinesiologie, der für Sportler erarbeitet wurde, ist die sogenannte Hyperton X (HAT-X) Muskelkommunikation. Diese leicht erlernbare Methode der Körperarbeit mit Sport-Kinesiologie soll die gesamte Körpermuskulatur entspannen.

Weitere sportwissenschaftliche Erkenntnisse flossen in die Entwicklung der Sport-Kinesiologie auf Basis des Touch for Health (Gesund durch Berühren), Three in One Concept und Brain Gym ein. Die aus dem Zusammenspiel von Kinesiologie und Trainingslehre entwickleten Methoden eignen sich zum Einsatz in sämtlichen Sportarten.

Positive Wirkungen der Sportkinesiologie können eine erhöhte Ausdauer, Verminderung von Muskelproblemen, kürzere Erholungsphasen und ein geringeres Verletzungsrisiko sein. Insbesondere aber auch die mentale Vorbereitung auf sportliche Leistungen wird durch die Kinesiologie bereichert.

So sollen schon Olympia-Sieger Kinesiologie in ihr Übungsprogramm aufgenommen haben. Geeignet ist die Sportkinesiologie aber für jeden, der Sport oder Fitness betreiben möchte. Neben der Verbesserung der Vorbereitung auf sportliche Leistungen, helfen kinesiologische Übungen auch dabei, Leistungsdruck und -stress zu vermindern.

Kinesiologie im Sport und der kinesiologische Muskeltest

Auch bei der Kinesiologie im Sport können mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests Gründe für Bewegungseinschränkungen gefunden werden. Ähnliches gilt für Leistungsschwankungen oder mentalen Problemen von Sportlern.

Oftmals kann derartigen Erscheinungen ein gestörtes Muskelgleichgewicht zugrunde liegen, einzelen Muskeln können sich beim Sport ganz abschalten. Hier kann Kinesiologie beim Sportler Ursachen finden und versuchen, Abhilfe schaffen.

Die Sportkinesiologie eignet sich auch für das Übungsprogramm von Sportgruppen oder Teams. Beispielsweise die deutsche Fußballnationalmannschaft hat vor der Weltmeisterschaft 2006 kinesiologische Konzepte in ihr Trainingprogramm integriert. Alte Verletzungen und auch deren mentale Auswirkungen sollten dabei kinesiologisch ausbalanciert werden.

Bereits ein kinesiologisches Aufwärmprogramm vor dem sportlichen Training kann die Trainingseffektivität erhöhen. Der Energiefluss im Körper kann frei fließen, zudem kann durch mentale Ruhe und Konzentration die Leistungsfähigkeit im Sport erhöht werden.

Im Sportbereich beschäftigt sich die begleitende Kinesiologie mit dem optimalen Zusammenspiel von Sehnen, Muskeln und Knochen und mit den daraus resultierenden Bewegungsabläufen und der Haltung.