Integrative Kinesiologie

Die Integrative Kinesiologie – Rosmarie Sonderegger und Bernhard Studer

Die Integrative Kinesiologie – Entstehung und frühe Entwicklung

Die Integrative Kinesiologie entstand im Laufe der 1980er Jahre. Am Anfang der Entwicklung der Kinesiologie war die Angewandte Kinesiologie meist entweder als ergänzende Methode für Ärzte gedacht oder als Methode, die jeder für sich und seine Familie oder Freunde Zuhause anwenden konnte.

In den 1980er Jahren allerdings wurde von der Psychologin Rosmarie Sonderegger in Zusammenarbeit mit Bernhard Studer die erste mehrjährige Berufsausbildung in Kinesiologie entwickelt, und zwar unter der Bezeichnung Integrative Kinesiologie. Sonderegger vereinte am Anfang den körperorientierten Muskeltest aus der Kinesiologie mit der psychologischen Gesprächsführung nach Carl Rogers.

Ein wesentlicher Hintergrund der integrativen Kinesiologie ist die Fünf Elemente Psychologie, welche Sonderegger auf Basis der Fünf Elemente Lehre aus der Traditionellen Chinesischen Medizin entwickelte. So lassen sich 50 verschiedene Lebensthemen den fünf Elementen zuordnen.

In der integrativen Kinesiologie sollen gemeinsam mit dem Klienten schädliche Denk- oder Verhaltensmuster herausgefunden werden, sowohl durch den kinesiologischen Muskeltest, als auch durch die klientenzentrierte Gesprächsführung. Kinesiologische Techniken sollen helfen, den Energiefluss des Klienten wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Integrative Kinesiologie – Anwendung und Wirkung

Die Integrative Kinesiologie eignet sich für die allgemeine Gesundheitsförderung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte, für die Förderung von mehr Wohlbefinden in allen Lebensbereichen, zum Stressabbau, für die Überwindung von Lernblockaden, bei körperlichen Beschwerden und viele andere Bereiche.

Dabei geht die Integrative Kinesiologie davon aus, dass jedem Symptom auch eine psychische Ursache zugrunde liegt, die für den Klienten meist unbewusst ist, also im Unterbewusstsein schlummert. Blockaden entstehen und können Krankheiten hervorrufen. Die Integrative Kinesiologie sucht nach den unterbewussten Ursachen, aber auch danach, was der Klient aus seinen Symptomen lernen kann, um sich weiterzuentwickeln.

Mithilfe des kinesiologischen Muskeltests kann die Integrative Kinesiologie helfen, dem Klienten unterbewusste, verdrängte Ereignisse bewusst zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Die Antworten liegen dabei stets im Klienten selbst, kinesiologische Methoden wie Klopfakupressur oder Augenübungen sollen die Selbstheilungskräfte aktivieren.