Pädagogische Kinesiologie

Die Pädagogische Kinesiologie – Brain Gym, Gehirngymnastik und Lerngymnastik

Die Pädagogische Kinesiologie von Paul Dennison

Die Pädagogische Kinesiologie, auch Brain Gym oder Gehirngymnastik beziehungsweisen Lerngymnastik genannt, beschäftigt sich insbesondere mit dem Lernen bei Kindern aber auch Erwachsenen.

Dabei geht die Pädagogische Kinesiologie von dem Ansatz aus, dass auch Lernen in einer Einheit von Körper und Geist geschieht. Diese Edu-Kinestetik wurde von Dr. Paul Dennison entwickelt, der mit verhaltensauffälligen Erwachsenen und Kindern arbeitete.

Für die Lerngymnastik werden einfache Übungen durchgeführt, die darauf abzielen, die Kommunikation zwischen der linken und der rechten Gehirnhälfte zu verbessern. Die Pädagogische Kinesiologie kann für jede Altersstufe eingesetzt werden, aber besonders unter Druck geratene Schüler oder Studenten können von Brain Gym profitieren. Die Übungen lösen Blockaden zu unzugänglichen Teilen des Gehirns und schärfen das Bewusstsein dafür, welche Gehirnhälfte beim Lernen üblicherweise aktiviert wird.

Gerade viele Schüler mit einer Lernblockade oder mit Konzentrationsproblemen arbeiten nach Ansicht von pädagogischen Kinesiologen nur mit einer Gehirnhälfte. Dadurch wird das Lernen besonders anstrengend für die Kinder und sie geraten unter Leistungsdruck.

Ein negatives Selbstbild und eine negative Erwartungshaltung sind eine weitere Folge. Neue Lernaufgaben werden schlecht bewältigt, der Energiefluss ist blockiert. Dies zeigt sich in Lese-, Schreib- oder Rechenproblemen und vielem mehr.

Die Pädagogische Kinesiologie – Ursachen von Lernproblemen und deren Behebung

Die pädagogische Kinesiologie kann hier Abhilfe durch Arbeit mit der Ursache schaffen. Brain Gym besteht aus einfachen, amüsanten Übungen, die gerade auch für Kinder leicht zu erlernen sind. Die blockierten Gehirnteile werden wieder “eingeschaltet” und die Verbindung zwischen rechter und linker Gehirnhälfte gefördert. Der kinesiologische Muskeltest dient natürlich auch hier dazu, individuelle Lernblockaden und geeignete Übungen am Klienten auszutesten.

Ist die linke Gehirnhälfte nicht optimal “lernbereit”, so äußert sich das beispielsweise darin, dass einzelne Buchstaben nicht behalten werden, dass Gelesenes nicht verstanden wird, dass logische Vorgänge schlecht nachvollzogen werden, dass Gesprächen kaum gefolgt wird oder auch darin, dass Rechts und Links schwer unterschieden wird.

Ist die rechte Gehirnhälfte blockiert, so werden beim Lesen Buchstaben und Silben nicht im Zusammenhang erkannt, die räumliche Wahrnehmung ist gestört, Gesamtzusammenhänge bleiben unerkannt, im Gelesenen werden Gefühle nicht wahrgenommen und auch hier ist man unsicher in der Unterscheidung von Rechts und Links.